Erstsemester

Wichtige Termine für das Sommersemester 2020

Mathematik-Vorkurs (freiwillig, ohne Anmeldung)

Montag, 23. März bis Donnerstag, 09. April 2020

  • Zeit: jeweils 9.00-17.00 Uhr
  • Hörsaal: N 3 ("Muschel"), Johann-Joachim-Becher-Weg 23
  • Dozent: Dr. R. Wanke

Ersti-Einführungsveranstaltung mit anschließendem Ersti-Frühstück

  • Montag, 6. April 2020, 8:15 Uhr
  • Hörsaal: N 25 ("NatFak"), Johann-Joachim-Becher-Weg 21

Campusführung (Datum wird noch bekannt gegeben)

 

Erstsemesterbegrüßung des Fachbereiches Dienstag, 07. April

 

Semesterstart 14. April

 

Ersti-Kneipentour Mittwoch, 15. April

 

SÖF Donnerstag, 16. April

 

Semester Opening Party Freitag, 17. April im Fachschaftsraum

 

Ersti-Wochenende 22. Mai - 24. Mai, Campingplatz Freilingen

 

 

 

 

Hier findet ihr uns

Unter Erstsemesterinfo findet ihr eine kleine Einleitung zum Studium der Geowissenschaften an der Uni Mainz.

Der Campusplan zur Orientierung.

Selbstverständlich könnt ihr uns auch bei Fragen jederzeit eine E-Mail über das Kontakformular schicken.

Ihr seid jetzt vielleicht aufgeregt, gespannt darauf, was in den nächsten Jahren auf euch zukommen wird, aber keine Angst, das wird alles gar nicht so schlimm! Wir vom Fachschaftsrat haben diese kleine lnfo für euch zusammengestellt, um euch die Eingewöhnung in den Studienablauf zu erleichtern und euch so einige wichtige Informationen zu vermitteln, die ihr ganz bestimmt während den nächsten Wochen und Monaten noch brauchen werdet.
Der Fachschaftsrat, gerne auch fälschlicherweise als "Fachschaft" bezeichnet, ist unter anderem dazu da, die Erstsemester zu beraten und mit wichtigen Informationen zu versorgen. Wenn ihr also irgendwelche Probleme, Sorgen, Nöte, Anträge, Beschwerden oder Ideen habt, kommt zu uns, denn wir sind dafür da, um euch zu helfen!
Der Fachschaftsraum, mit der Raumnummer 00-244, befindet sich im Erdgeschoss der Naturwissenschaftlichen Fakultät, kurz "NatFak" genannt! - Das ist das große Gebäude hinter der "Muschel" und die kennt auf dem Campus jeder.
In der NatFak müsst ihr euch immer links halten, wenn ihr durch den Haupteingang hereingekommen seid, vorbei an den Aufzügen, durch eine Glastür, vorbei an der Bibliothek und dann den nächsten Gang wieder links, vorbei an den Toiletten. Dann kommt eine Glastür, nach der ihr wieder links abbiegt und den Raum erreicht.

Schwarze Bretter

Viele Infos rund urn Vorlesungen, Exkursionen, Vorträgen und was sonst noch so alles im Institut und der Fachschaft los ist, findet ihr an den im Institut verteilten schwarzen Brettern.
Das wichtigste schwarze Brett befindet sich in der ersten Etage direkt gegenüber der Treppe, die anderen sind im 3., 4. Stock und im Flur vor der Fachschaft.

Regelmäßig vorbeischauen lohnt sich.


Was sind eigentlich Geowissenschaften?

Kurz und prägnant gesprochen beschäftigen sich die "klassischen" Geowissenschaften mit dem "System Erde". Das beinhaltet das Verständnis über die endogenen & exogenen Prozesse, die das Bild der Erde geprägt haben bzw. prägen, sowie der Nutzung des Geopotentials.
Bei der endogenen Geologie befasst man sich mit dem strukturellen Aufbau und den langsamen Veränderugen der Erdkruste, den tektonischen Prozessen. Die wesentlichen Grundlagen sind das mechanische Verhalten und die Verformung der Gesteine. Untersucht werden zum Beispiel Prozesse der Gebirgsbildung, sowie der Aufstieg von Magmen.
In der exogenen Geologie untersucht man die Oberflächenprozesse in Abhängigkeit von Klimabedingungen und Wasser. Schwerpunkt liegt hier bei der Sedimentologie. Hier befasst man sich mit den Ablagerungen und den daraus gebildeten Gesteinen, die zum Teil wichtige Energie- und Rohstoffträger (z.B. Erdöl, Kohle, Erze) darstellen.
Die Mineralogie beschäftigt sich viel mit den Materialwissenschaften, d.h. sie erforschen die verschiedenen Eigenschaften und Reaktionen von Materialen, um diese im Alltag sinnvoll einzusetzen.
In der Petrologie, in der man die Bedingungen der Mineral- und Gesteinsentstehung erforscht, begegnen sich Mineralogie und Geologie.
Die Paläontologie versucht vor allem, die Evolution an Hand fossiler Organismen zu rekonstruieren. Ein weiteres Hauptgebiet betrachtet einige Meeresorganismen als Produzenten großer Sedimentmassen.

Geowissenschaften sind Naturwissenschaften!

Um die Geowissenschaften zu verstehen ist es notwendig, die Grundlagen von Mathe, Chemie und Physik zu erlernen. Dies stellt die meisten Studienanfänger vor die ersten Probleme, ist bisher aber noch von jedem, der ernsthaft studieren will, erfolgreich bewältigt worden und die älteren Semester greifen einem dabei auch gerne unter die Arme.
Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Geologie nicht vom Schreibtisch aus zu erkunden ist. Wichtiger Bestandteil des Studiums ist eine Vielzahl von Exkursionen, die nebenbei gesagt, viel Spaß bringen können, aber auch eine gewisse Geländetauglichkeit erfordern.

Vorlesungen, Übungen, Exkursionen.

Jeder, der mit dem Studium der Geowissenschaften beginnen möchte, sollte davon schon einmal gehört haben und wer nicht genau verstanden hat, was sich dahinter verbirgt, der sollte jetzt unbedingt weiter lesen, alle anderen finden hier sicherlich noch das eine oder das andere, das ihr noch ein wenig klarer macht, was wir hier im Grunde tun.
Da wären also zunächst einmal die Vorlesungen, langweilig, unverständlich, zu schnell, zu einfach, wie auch immer; aber weit gefehlt! In den ersten Stunden mag man noch so etwas oder etwas ähnliches denken. Steine, Mengenlehre, Atome, alles schon gesehen oder gehört, aber dann nicht mehr zur Vorlesung zu gehen, ist der erste und wohl größte Fehler, den man begehen kann, denn es kommen Dinge, die ihr noch nicht kennt und wenn ihr die Grundlagen verpasst, dann verliert ihr den Anschluss!

1. Uni-Gebot: Geht zur Vorlesung

Bereitet sie wenn möglich oder nötig vor und nach, schreibt mit und verlasst euch nicht auf die Mitschriften anderer, denn sobald die Klausuren anstehen, werdet ihr eure Unterlagen dringend benötigen! Wie das Wort „Vorlesung" schon sagt, wird euch jemand etwas zu einem bestiin inten Thema „vorlesen" oder auch frei vortragen, was eigentlich die Regel ist und dann liegt es zumeist an eurem Interesse, was ihr als interessant oder langweilig empfinden werdet. Überzeugt euch also immer selbst davon, was ihr als gut oder schlecht empfindet und verlasst euch nicht auf die Erzählungen und Gerüchte höherer Semester!


2. Uni-Gebot: Geht zu den Übungen

Fast jede Vorlesung wird durch Übungen ergänzt, in denen die „vorgelesenen" Themen eine praktische Anwendung erfahren, seien das nun Rechenbeispiele für Mathe, Chemie und Physik oder Gesteinsbestimmungsübungen in der „Gesteine und Fossile" — Übung.

In den Übungsgruppen, die normalerweise in der jeweils ersten Vorlesungsstunde eingeteilt werden, sollen dann die in den Vorlesungen gewonnenen Erkenntnisse vertieft werden, danach sollte die jeweilige Thematik klar sein. Wenn nicht, sollte man in den jeweiligen Übungen Fragen stellen. Spätestens dort erhält man dann eine Antwort. Die Übungen sind genauso wichtig wie die Vorlesung. Durch die Vorbereitung und aktive Teilnahme vervielfacht sich der Nutzen der Übung für die Klausuren enorm.

Wer der Versuchung nicht widerstehen kann, der bleibt Zuhause, hängt den lieben langen Uni-Tag im Fachschaftsraum ab oder geht in die Stadt, um ein wenig zu bummeln aber kurz vor dem Ende des Semesters kommt das böse Erwachen und auch wer die Ergebnisse der Übungsaufgaben fleißig abpinnt der wird kurz vor den Klausuren erkennen, dass er irgendwas falsch gemacht hat! Irgendwas? — Nein, alles hat er falsch gemacht, also: Hingehen und teilnehmen!

Abschließend noch ein paar Worte zu den Prüfungen und Klausuren: Das ist alles gar nicht so schlimm, wie es meistens zuerst einmal ausschaut!

Wer in Vorlesungen und Übungen aufgepasst hat, der merkt sehr schnell, das für die Klausuren häufig Themen ausgewählt werden, die bereits besprochen wurden und wer die eine oder andere Prüfung oder Klausur nicht besteht, der erhält die Chance einer Nachklausur oder eines Kolloquiums, also eines Prüfungsgesprächs. Das ist auch nur halb so schlimm wie es sich anhört, denn niemand legt Wert darauf, Studenten durchfallen zu lassen.


Exkursionen

Und dann war da noch der angenehmste Teil des Studiums der Geowissenschaften: Die Exkursionen! Die meisten Teilbereiche der Geowissenschaften sind eher geländeorientiert und aus diesem Grund wird im Studium tüchtig im Gelände gearbeitet.

Die einzige richtige „Hausarbeit" ist dann der Exkursionsbericht. Diese Exkursionsberichte sind zumeist von jedem einzelnen Studenten selbst zu schreiben und abzugeben, Ausnahmen bestätigen die Regel, denn manche Dozenten lassen Exkursionsberichte von kleinen Gruppen verfassen... Um solch einen Exkursionsbericht, der oft erst Wochen oder Monate nach der Exkursion verfasst wird, auch vollständig und mit allen nötigen angesprochenen Details zu schreiben, ist es nötig, ein so genanntes Feldbuch zu führen.

Überhaupt gibt es ein paar Ausrüstungsgegenstände, die ihr während des Studiums unbedingt braucht: Da wäre zunächst einmal der Geologenhammer, der schon nach kurzer Zeit zu so etwas wie einem eigenen Körperteil eines jeden Geologen zu werden pflegt! — Ein Estwing, unzerstörbar, unverwüstlich...

Das wohl zweitwichtigste Utensil ist die Lupe, zehnfache Vergrößerung und mit einer metallenen Hülle versehen und beide, Hammer wie Lupe, die man beide bei uns, bei einem Mainzer Juwelier (Juwelier Leopold) oder beim ältesten geologischen Warenhaus in Bonn, Krantz, bestellen kann.

Einen Geologenkompass müsst ihr euch nicht unbedingt kaufen. Passend zum Feldbuch sollte man sich noch den einen oder den anderen Bleistift, mit Anspitzer und Radiergummi (sehr wichtig), sowie einige Buntstifte besorgen, Kugelschreiber oder Füller sind absolut ungeeignet, da diese bei Regen schnell verlaufen. Und um auf jedes Wetter vorbereitet zu sein, sollte man zu jeder Exkursion regenfeste Kleidung mitnehmen, sowie die unverzichtbaren festen Geländeschuhe und auch wenn der Wetterbericht etwas anderes sagt, eine warme Weste oder Jacke sollte man auch immer dabei haben.

Und noch ein paar Worte zu den Kosten:

Das Geologiestudium zählt sicherlich zu den eher teureren Studiengängen. Hauptgrund dafür sind die sich summierenden Exkursionskosten. Tages- und 2-Tagesexkursionen kosten in der Regel nichts, aber alle länger dauernden Exkursionen wollen bezahlt werden. Auch die Geländeausrüstung kostet einiges, aber das sind alles einmalige Kosten.


Kurzanleitung für Erstis

...und das braucht jeder Student — unbedingt:

Mensa Karte
Braucht man zum Bezahlen in der Mensa und im ReWi, sowie im ZDV. Gegen Pfand und das Vorzeigen des Studi-Ausweises bei der Frau im Glaskasten in der Mensa erhältlich. Ladestationen gibt es ebenfalls in der Mensa und im ReWi, sowie im ZDV.

Benutzer-Account für das ZDV (Zentrum für Datenverarbeitung):
Für eine eigene E-Mail-Adresse und kostenlose PC-Benutzung an der Uni. Siehe Seite der ZDV.

Benutzerausweis für die Universitätsbibliothek (LIB):
In der UB selbst erhältlich. (Führung mitmachen!)

Kleiner Riese:
Vorn AStA erstellter Kalender mit vielen nützlichen Infos zum Studium und der Stadt Mainz


Nützliche Abkürzungen...

Da die Studenten im Allgemeinen ein recht faules Völkchen sind, gibt es eine Unmenge an Abkürzungen und besonders im Vorlesungsverzeichnis oder auf Aushängen kann man viele dieser Abkürzungen finden.

Und weil man Aushänge nicht fragen kann, was die Abkürzungen bedeuten oder man zu faul ist, im Vorlesungsverzeichnis nach den Erklärungen zu suchen, sind hier die wichtigsten Kürzel erklärt:

cum tempore
Das ist eigentlich der Normalzustand! Man nehme die aufgeführte Zeit und addierte 15 Minuten (akademische Viertelstunde...).

sine tempore
Es kommt auch vor, das eine Veranstaltung pünktlich zur vollen Stunde beginnt und das ist dann s.t.

nomen nom inandum
Wer auch immer eine Veranstaltung durchführen wird, er wurde noch nicht gefunden.

Z.u.O.n.V.
Zeit und Ort nach Vereinbarung. In diesem Fall wird meistens eine Vorbesprechung durchgeführt, bei der geklärt wird, wann und wo die Veranstaltung stattfinden wird.

FSR
Fachschaftsrat. Kurz, falsch, oft und gerne auch einfach nur „Fachschaft" genannt...

FS
Fachschaft. Das sind alle Studentinnen eines Fachbereichs.

FBR
Fachbereichsrat

ZeFaR
Zentraler Fachschaftenrat

AStA
Allgemeiner Studierenden- Ausschuss

StuPa
Studentenparlament

UniVis
Ehemaliges Online Vorlesungsverzeichnis

NatFak
Naturwissenschaftliche Fakultät (Becherweg 21)

Muschel
Gebäude mit dem runden Dach vor der NatFak

Geopool
PC-Poolraum im 1. Stock der NatFak

N38
Fachschaftsraum N6 Hörsaal 6 im Erdgeschoss der NatFak

N137
Hörsaal im 1. Stock der NatFak

N350
Hörsaal im 3. Stock gegenüber der Mineraliensammlung in der NatFak

N437
Hörsaal im 4. Stock NatFak

SB II
Sonderbau II (Colonel-Kleinmann-Weg 2)

HS 22
Hörsaal 22 im alten Chemiebau (Becherweg 22)

HS 20
Hörsaal 20 im Physikgebäude gegenüber der NatFak (Becherweg 14)

UB
Universitätsbibliothek (Jakob-Welder-Weg 6)

Q-Kaff
Kulturcafe

AHS Allgemeiner Hochschulsport.
Programm gibt es im Internet oder liegt in der Mensa aus .

Assi(s)
Assistenten. Meistens ältere Semester, die sich um die Betreuung der Studentinnen während der Übungen und Praktika kümmern sollen.

HiWi
Wissenschaftliche Hilfskräfte. Wenn man in einer Arbeitsgruppe mithilft, bekommt man ein wenig Geld um seien Geldbeutel etwas aufzufüllen.